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Technik und Wissenschaft

Planetarium statt Planetenposter, Triebwerke statt Theorie, Erdbeben statt Erdkundebuch: Wer wissen will, wie die Welt funktioniert, ist hier richtig. Acht Orte zum Staunen, Tüfteln und Ausprobieren, vom Weltraum bis zur Urzeit und von der ersten Tram bis zum Mobilfunk von morgen.

Deutsches Museum

Foto: Deutsches Museum
Seit über 100 Jahren steht auf der Museumsinsel eines der größten Wissenschafts- und Technikmuseen der Welt. Hier wird nicht nur geguckt, sondern angefasst, getüftelt und begriffen: In gut 20 Ausstellungen warten interaktive Stationen, in der Experimentier-Werkstatt gibt es Workshops für Bastelfreudige, und Science Shows im Auditorium und Vorführungen im Chemie-Hörsaal bringen das Publikum zum Staunen. Dazu kommen Begegnungen mit Bergbauern, Amateurfunkern und tanzenden Robotern. Bei klarem Himmel lädt die Beobachtergruppe der Sternwarte zum Sternegucken auf die Dachterrasse ein. Zum Durchatmen gibt es das Restaurant und die Lounge in der Luftfahrthalle.


Adresse: Museumsinsel 1, Eingang Corneliusbrücke
Bus-Tour: 90 Linie Zentral, 94 Tour Ost
Barrierefreiheit: barrierefrei
Mehr Infos: Programm im Deutschen Museum



Bayerische Volkssternwarte München

Foto: Bayerische Volkssternwarte München
Die Volkssternwarte bringt den Sternenhimmel allen näher, die mehr sehen wollen als nur Lichtpunkte. In kleinen Gruppen von etwa zehn Personen geht es durch die Ausstellung, wo anschauliche Modelle unser Sonnensystem erklären, dann ins ZEISS-Planetarium und zum Schluss hinauf auf die Dachterrasse zu den Teleskopen. Bei klarem Wetter sind dort die schönsten Objekte am Nachthimmel zu sehen. Die Führungen starten alle zehn Minuten, der letzte Einlass ist um 0:30 Uhr.


Adresse: Rosenheimer Straße 145 h (Rückgebäude), Eingang über Anzinger Straße 13 (Ausschilderung beachten)
Bus-Tour: 94 Tour Ost, außerdem ab Ostbahnhof mit MetroBus 55, StadtBus 145/155 oder Sondershuttle bis Anzinger Straße
Barrierefreiheit: nicht barrierefrei
Mehr Infos: Programm in der Volkssternwarte



MVG Museum

Foto: MVG Museum
Die Münchner Tram wird 150, und das MVG Museum feiert mit einer Zeitreise für die ganze Familie. Auf mehr als 5.000 Quadratmetern stehen rund 25 historische Straßenbahnen, Busse und Arbeitsfahrzeuge aus verschiedenen Epochen. Schautafeln und viele Ausstellungsstücke erzählen von Technik, Stadtgeschichte und den Menschen hinter dem Nahverkehr. Das Schmuckstück ist der A-Wagen Nr. 256: Die Reihe A prägte ab 1898 als erste elektrische Tram-Generation das Stadtbild, und genau dieser Wagen ist das Vorbild für das diesjährige Plakatmotiv.


Adresse: Ständlerstraße 20
Bus-Tour: 91 Tour Innenstadt, außerdem Sondershuttle ab Odeonsplatz, StadtBus 139/145 bis Ständlerstraße oder Tram 18 bis Schwanseestraße
Barrierefreiheit: barrierefrei
Mehr Infos: Programm im MVG Museum



Deutsches Museum Verkehrszentrum

Foto: Deutsches Museum Verkehrszentrum
„Was uns bewegt“ lautet das Motto des Verkehrszentrums, das in drei denkmalgeschützten ehemaligen Messehallen auf der Theresienhöhe die ganze Vielfalt des Landverkehrs zeigt, ob auf Rollen, Reifen, Rädern oder Kufen. Selbst in Bewegung kommt ihr mit den „verrückten“ Radln im Innenhof, im Kutschensimulator oder im „SupraGleiter“. Die Sonderausstellung „Homo Mobilis“ zeigt großformatige Fotografien von Martin Roemers mit Menschen aus aller Welt in ihren Gefährten. Studierende von TUfast stellen ihren aktuellen Rennwagen vor, und Kuratorenführungen gibt es um 19, 20, 21 und 22 Uhr.


Adresse: Am Bavariapark 5
Bus-Tour: 91 Tour Innenstadt
Barrierefreiheit: teilweise barrierefrei (Details als PDF)
Mehr Infos: Programm im Verkehrszentrum



Telekommunikationsmuseum der TUM

Foto: Telekommunikationsmuseum der TUM
Die einzigartige Sammlung des Lehrstuhls für Kommunikationsnetze an der TUM erzählt die Geschichte der Telefonvermittlung seit den 1920er-Jahren, und das Besondere daran: Alle Exponate funktionieren noch und sind miteinander verbunden. In diesem Jahr ist die Ausstellung Teil des Jubiläums 150 Jahre Elektrotechnik und Informationstechnik an der TUM. Deshalb gibt es zusätzlich Einblicke in aktuelle Forschung, unter anderem zum Mobilfunk der Zukunft, 6G.


Adresse: TUM, Luisenstraße gegenüber Steinheilstraße, Eingang VIII
Bus-Tour: 92 Tour West
Barrierefreiheit: nicht barrierefrei
Mehr Infos: Programm im Telekommunikationsmuseum



Paläontologisches Museum München

Foto: Paläontologisches Museum München
Im Museum der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie geht es durch die Entwicklungsgeschichte des Lebens. Die Highlights sind der Urvogel Archaeopteryx, der Mühldorfer Urelefant und eine Sonderausstellung über die Evolution der Kopffüßer. Mit VR-Brillen könnt ihr Sauriern und Co. virtuell ganz nahe kommen. Das Salonensemble Csárdásparadies sorgt für Musik, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beantworten eure Fragen, und an der „Paläo-Bar“ gibt es etwas gegen den Durst.


Adresse: Richard-Wagner-Straße 10 / Luisenstraße 37
Bus-Tour: 90 Linie Zentral, 92 Tour West
Barrierefreiheit: nicht barrierefrei
Mehr Infos: Programm im Paläontologischen Museum



Museum Mensch und Natur

Foto: Museum Mensch und Natur
Das Naturkundemuseum Bayern im Nordflügel von Schloss Nymphenburg zeigt alles von Mineralen und Erdgeschichte bis zum Gehirn und zu Problembär „Bruno“. Hier gibt es besonders viel zum Mitmachen: Im Erdbebensimulator erlebt ihr sechs historische Beben, am Stand der Münchener Mineralienfreunde könnt ihr eine Geode knacken, und beim Dawn-Chorus-Projekt macht ihr bei echter Biodiversitätsforschung mit. Die Sonderausstellung „Molassic Park“ führt zu Bayerns Menschenaffen und Urelefanten, Spezialführungen hinter die Kulissen gibt es stündlich von 19 bis 24 Uhr. In der Recycle-Bar spielt Toni Bartl von 19 bis 22:30 Uhr auf selbst gebauten Instrumenten aus Trödelkram.


Adresse: Schloss Nymphenburg
Bus-Tour: 92 Tour West, 95 Linie Nord
Barrierefreiheit: barrierefrei, der Erdbebensimulator ist nicht barrierefrei und nicht geeignet bei Herzschrittmacher oder Cochlea-Implantat (Details als PDF)
Mehr Infos: Programm im Museum Mensch und Natur



MTU-Museum

Foto: MTU-Museum
Das Werksmuseum von MTU Aero Engines hat eine Sammlung von Weltruf: Auf knapp 850 Quadratmetern erzählen über 50 Exponate die Geschichte des Motorflugs. Zu sehen sind historische Flugmotoren aus den Anfängen der Luftfahrt, darunter weltweite Unikate, aber auch komplette Triebwerke von heute und Antriebstechnologien für die Luftfahrt von morgen. Schon am Eingang wartet ein Gigant: das GP7000, das den Airbus A380 in die Luft bringt. Am besten mit der Linie Nord ab Nymphenburg kombinieren.


Adresse: Dachauer Straße 665
Bus-Tour: 95 Linie Nord
Barrierefreiheit: Infos folgen
Mehr Infos: Programm im MTU-Museum

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