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Das war Die Lange Nacht der Musik 2015

Morgens um 3 Uhr ging die 16. Lange Nacht der Musik zu Ende. Zahlreiche Besucher waren in der Münchner Innenstadt auf den Beinen, um in den über 100 Spielorten Livemusik, Tanz und Kabarett zu erleben. Mit dabei waren große Konzerthäuser, kleine Bühnen, Kneipen, Restaurants, Kirchen, Clubs, Tanzschulen und Kulturinstitute.

Wir danken allen Besuchern, Spielstätten, Partnern und Musikern für dieses Fest!

Los ging es um 20 Uhr mit einer Eröffnung durch Staatssekretär Georg Eisenreich und der hauseigenen Bigband im Theatinerhof des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Vom Odeonsplatz aus ging es dann weiter mit den vier Shuttlebuslinien, die im 10-Minuten-Takt alle anderen Spielorte anfuhren.

Hier einige Eindrücke:

 

Der größte Teilnehmer der Langen Nacht der Musik war der Gasteig. Hier war das Motto der Nacht „Late Night“, denn Spielbeginn war zwar erst um 22 Uhr - dafür begann das letzte Konzert erst um 2.30 Uhr, worüber sich viele Nachtschwärmer sicherlich gefreut haben dürften. Lange Schlangen bildeten sich vor der Alten Rotation: Erstmals dabei war das Pressehaus in der Bayerstraße mit der alten Druckerei, wo zur Langen Nacht ausgewählte, junge, bairische Mundart-Newcomer präsentiert wurden. Als Highlights des Abends spielten Django 3000 vor einem begeisterten Publikum.
Die einzigartige Mischung der Spielorte machte auch heuer wieder das besondere Flair der Musiknacht aus: Neben den großen, bekannten Spielstätten lockten viele kleinere Bühnen, Kneipen, Musikclubs und zum Europatag am 9. Mai auch Kulturinstitute: Das Instituto Cervantes hatte anlässlich einer „Spanischen Nacht“ Tango, Bossa Nova, kubanische Boleros und Flamenco im Angebot, das Tschechische Zentrum zeigte Urban Folk aus Prag, im Institut français standen Jazz aus Frankreich sowie ein georgischer Chor auf dem Programm.
Stark frequentiert waren in dieser Nacht nicht nur die großen Spielstätten wie die Lounge am Lenbachplatz (mit Konzerten junger Stars auf zwei Ebenen und mehreren Bühnen), oder das Münchner Künstlerhaus, wo nicht nur das Haus sondern auch der Innenhof (Neue Jazzschool München) bespielt wurde– viele Besucher nutzten die Gelegenheit, auf Erkundungstour durch kleinere Spielstätten zu gehen und dabei Neues zu entdecken: Wer zum Beispiel auf der Tour Schwabing unterwegs war, konnte allein dort in den Kneipen und Restaurants live Rock, Jazz, Acoustic Guitar, Blues, Soul, Chormusik, eine Bigband, HipHop, französische Chansons, Klassik, Swing, Folk, afrikanische Musik, Latin Groove, Latin Jazz, Trashmetal, Kabarett und sogar Karaoke erleben.
Die mit Spannung erwartete Performance des Theaters Anu „Reise ins Lichterlabyrinth“ vor und in der Kirche St. Ursula war ein voller Erfolg: Die Besucher konnten eintauchen in eine stimmungsvolle Atmosphäre und sich verzaubern lassen vom Lichtermeer aus Tausenden von Kerzen und nutzten die Gelegenheit zum Innehalten.
Auf der Tour Zentrum lockte auch ein vielfältiges Angebot an Spielstätten und Konzerten: Gemeinsame Gastgeber waren große Einrichtungen wie das Literaturhaus München, das Café Luitpold, die Bayerische Staatsoper, der Ratskeller und das Münchner Stadtmuseum zusammen mit dem Bürgerhaus Glockenbachwerkstatt und vielen Gaststätten und Kneipen rund um den Gärtnerplatz und das Isartor.
Beliebt waren im Zentrum auch die zahlreichen Tanzschulen, wo man sich unter professioneller Anleitung in Workshops und Schnellkursen schon mal warm tanzen konnte.
Wer nach 3 Uhr noch weiterfeiern wollte, hatte in diesem Jahr eine große Auswahl: Nicht nur im Atrium und Night Club des Hotels Bayerischer Hof  oder in der Kultfabrik- auch in vielen anderen Spielstätten gab es Open-End Angebote bis tief in die Nacht.