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Die nächste Lange Nacht der Münchner Museen findet am Samstag, den 19. Oktober 2019, statt.

Das war Die Lange Nacht der Münchner Museen 2018

Am Sonntagmorgen, den 21. Oktober, ging um 2 Uhr die 20. „Lange Nacht der Münchner Museen“ zu Ende. Auch zum Jubiläum zeigte sich, dass das Interesse an der Museumsnacht nach wie vor ungebrochen ist. Nach ersten Schätzungen waren etwa 23.000 Besucher*innen unterwegs, um bei milden herbstlichen Temperaturen das besondere „Lange Nacht-Flair“ in über 90 teilnehmenden Häusern zu genießen.

Bereits zu Beginn herrschte großer Andrang im Kunstareal: Besonders begehrt waren die großen Kunsttempel und Sammlungen wie die Glyptothek, die Antikensammlungen, das Lenbachhaus, das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst, das Museum Brandhorst und die Pinakotheken, allen voran die neu sanierte Alte Pinakothek.
Rund um den Marienplatz gab es große Vielfalt auf kurzen Wegen: Hier konnten die Nachtschwärmer fußläufig zwischen dem Münchner Stadtmuseum, dem Jüdischen Museum, dem Jagd- und Fischereimuseum, dem Bier- und Oktoberfestmuseum oder dem Valentin-Karlstadt-Musäum schlendern. Auf große Resonanz stieß hier das Programm im Turmstüberl, wo „G-Rag und die Landlergschwister“ spielten.
Auf der Tour Nord feierten gleich zwei Publikumsmagneten eine erfolgreiche "Lange Nacht-Premiere": Die BMW Group Classic und die FC Bayern Erlebniswelt. Auch die Oldtimerbusse des Omnibus-Club München erfreuten sich sehr großer Beliebtheit. Bis zuletzt konnten die Gäste bei einer nostalgischen Fahrt buchstäblich Geschichte erfahren. In Nymphenburg sorgte dann der Botanische Garten mit Feuertanz und „Living Trees“ für stimmungsvolle Akzente.
Große Anziehungskraft strahlten auch wieder die Museen auf der Tour Ost aus: Etwa die Villa Stuck, die vom Künstler Thomas Hirschhorn in eine riesige Ruinenlandschaft verwandelt wurde oder das Bayerische Nationalmuseum, das zur Langen Nacht ganz und gar in "Barockem Luxus" schwelgte. Das Deutsche Museum nahm die nächtlichen Gäste mit auf eine Zeitreise zu den Meilensteinen der Technik und im Haus der Kunst kamen die Besucher in den Genuss großer Überblicksführungen zur Immendorff-Retrospektive.
Auch die kleineren Museen, Galerien und Einrichtungen lockten mit außergewöhnlichem Programm: So konnte man beispielsweise in der Galerie Bezirk Oberbayern die Ausstellung des Künstlerduos ART-WOOL inklusive einer Tastführung mit allen Sinnen erleben oder sich in der Ehemaligen Karmeliterkirche über das allergrößte Geschenk in dieser Langen Nacht freuen: Zeit, den Augenblick zu genießen!