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   "Zukunft der EU"

 
 
 



 

Länder-Übersicht

Durch einen Klick auf eines der nachstehenden Länder erhalten Sie eine Übersicht aller Veranstaltung zu diesem Land:
 

ESTLAND

Das nördlichste der neuen Mitglieder der Europäischen Union hat knapp eineinhalb Millionen Einwohner und ist ungefähr so groß wie Niedersachsen. Ein Internet-Zugang ist in diesem Technologie begeisterten Land zum Bürgerrecht erhoben worden und fast jeder zweite Este ist bereits online.
Kontrastprogramm dazu: die estnische Leidenschaft für Volkslieder, mit denen sie auch lautstark gegen das Sowjetregime ansangen. Das berühmte Sängerfestival in Tallinn, eine traumhaft schöne Landschaft, viel frischer Fisch und ein kühles Bier sind gute Gründe, dieses europäische Nordlicht zu besuchen. Die 1.521 estnischen Inseln gelten noch als Geheimtipp . . .
 
LÄNDERNAME Eesti Vabariik, GRÖSSE 45.227 qkm, HAUPTSTADT Tallin, BEVÖLKERUNG 1.364.000, LANDESSPRACHE Estnisch (offizielle Sprache) und in verschiedenen Regionen teils Russisch
 

LETTLAND

Der Leitsatz der modernen Gesellschaft, dass alles schneller und effizienter funktionieren muss, diktiert seit 13 Jahren auch das neue Zeitalter Lettlands. Doch auf eine wunderbare Weise lassen sich Modernität und Tradition in diesem kleinen baltischen Staat vereinbaren. Abgesehen von dem Reichtum an Volksfesten und Festivals verzaubert Lettland mit unberührter Natur und einem 494 km langem Strand. Der Jugendstil in der Hauptstadt und die unzähligen Schlösser Lettlands bieten Ihnen eine atemberaubende Reise in die Geschichte.
 
LÄNDERNAME Latvijas Republika, GRÖSSE 64.597 qkm, HAUPTSTADT Riga, BEVÖLKERUNG 2,355 Mio., LANDESSPRACHE Lettisch (Staatssprache), Russisch weit verbreitet
 

LITAUEN

An Litauen lässt sich Vieles entdecken, was für ein gemeinschaftliches Europa zentral ist. Allerorten stößt man auf Zeugnisse einer Symbiose verschiedener Völker, Religionen und Kulturen. So überrascht die Hauptstadt Vilnius durch ihren pastellfarbenen Barock inmitten nordischer Wälder. Würde in den Straßencafés nicht Bier und Röstbrot gereicht, könnte man sich in Italien wähnen.
Vom Vielvölkerstaat ist zwar nicht mehr viel geblieben, doch die Städte geben sich immer noch polyglott. Polnisch und Russisch sind überall zu hören und für die selbstbewusste Jugend sind Englisch oder Deutsch längst selbstverständlich. Außerdem bedeutet auch die Weite unberührter Natur ein unschätzbares Kapital für Litauen.
 
LÄNDERNAME Lietuvos Respublika, GRÖSSE: 65.000 qkm, HAUPTSTADT Wilna (Vilnius), BEVÖLKERUNG 3,69 Mio., LANDESSPRACHE Litauisch
 

POLEN

Mit einer Fläche größer als Italien ist Polen der Riese unter den neuen europäischen Nachbarn. Auch große Weltbürger hat dieses Land hervorgebracht: Roman Polanski, Frédéric Chopin, den Papst oder auch Marie Curie. Die gegenwärtige Außenministerin, Danuta Hübner, kam aus den USA in ihre Heimat zurück. Polen zeichnet sich gleichermaßen durch wunderschöne Landschaften wie auch durch alte Stadtkulturen aus. An der polnischweißrussischen Grenze, nahe Bialystok, erstreckt sich einer der letzten Urwälder Europas, wo inzwischen sogar wieder Wisente und Wölfe heimisch sind. Zu den schönsten Städten Polens zählt neben Warschau, Danzig, Posen und Breslau vor allem Krakau mit einem der größten mittelalterlichen Marktplätze Europas.
 
LÄNDERNAME Rzeczpospolita Polska, GRÖSSE: 312.678 qkm, HAUPTSTADT Warschau, BEVÖLKERUNG 38,61 Mio. (2002), LANDESSPRACHE Polnisch
 

SLOWAKEI

Von der Donauebene über die Westkarpaten bis hin zur ukrainischen Grenze im Osten erstreckt sich die Slowakei. Die Region zeichnet sich landschaftlich nicht nur durch die Weiten unberührter Natur, die heißen Quellen und Thermalbäder oder die vielen idyllischen Bilderbuch- Dörfchen und Burgen aus. Urlaubsziel Nummer Eins ist die Hohe Tatra mit ihren Bergseen und ihren urtümlichen Bewohnern, den Braunbären – ein Paradies, das seinesgleichen sucht. Der Besucher wird hier in aller Freundschaft empfangen und mit Köstlichkeiten der deftig-herzhaften Küche verwöhnt. Von sich Reden machte die Republik im Jahre 2002, als sie sich den Eishockey-Weltmeistertitel holte. Wussten Sie eigentlich, dass Andy Warhol Slowake war?
 
LÄNDERNAME Slovenská Republika, GRÖSSE 49.030 qkm, HAUPTSTADT Bratislava, (Pressburg), BEVÖLKERUNG 5,379 Mio. (Mai 2001), LANDESSPRACHE Slowakisch
 

SLOWENIEN

Das kleinste der mittel- und mittelosteuropäischen EU-Beitrittsländer zeichnet sich sowohl durch eine geographische als auch kulturelle Vielfalt aus. Während im Norden die Alpen zum Bergsport einladen, lockt im Süden das Adriatische Meer mit mediterranem Lebensgefühl. Im Osten hingegen eröffnet sich mit der Pannonischen Tiefebene eine mitteleuropäische Landschaft mit Weinbergen und alten Wassermühlen. Ebenso reichhaltig präsentiert sich die lebhafte kulturelle Landschaft. Schon 1991 löste sich Slowenien aus dem sozialistischen Staatenbund Jugoslawien und wurde zu einer autonomen und demokratischen Republik, die sich zu einem prosperierenden Wirtschaftsland entwickelte.
 
LÄNDERNAME Republika Slovenija, GRÖSSE 20.273 qkm, HAUPTSTADT Ljubljana, (Laibach), BEVÖLKERUNG 1.995.718 (Juni 2002), LANDESSPRACHE Slowenisch
 

TSCHECHISCHE REPUBLIK

Tschechien, dessen bekannteste Exportschlager das gute Bier und die schönen Märchenfilme sind, hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Urlaubsziel entwickelt: Das Riesengebirge erfreut sich als neues europäisches Wintersportparadies großer Beliebtheit. Die vielen Seen und Burgen laden auch im Sommer zum Erholen ein. Die Hauptstadt Prag, in der sich die Musik- und Kunstszene aus Ost und West trifft, ist mit ihren goldenen Kuppeln und vielen Türmen in der ganzen Welt bekannt. Und die Tschechen selbst? Sie lieben Schwejk und Kneipengespräche, deftiges Essen und Eishockey – und werden als Geheimfavorit bei der Fussball-EM in diesem Sommer gehandelt !
 
LÄNDERNAME Ceská Republika, GRÖSSE 78.866 qkm, HAUPTSTADT Prag, BEVÖLKERUNG 10,28 Mio., LANDESSPRACHE Tschechisch
 

UNGARN

Paprika und Puszta – letztere gehört inzwischen zum Weltkulturerbe – sind noch immer Kennzeichen dieses weiten Landes, in dem die Einwohner sich eine Fläche teilen, die so groß ist, wie Bayern und Hessen zusammen. Weniger bekannt ist die ungarische Leidenschaft für orientalische Dampfbäder, die sich aus den über 100 heißen Quellen des Landes speisen und die Liebe zum gemeinsamen Tanz. Über Ungarn begann der „Auszug aus dem sozialistischen System“ und der gesellschaftliche und wirtschaftliche Umbau des Landes wurde in den 90er Jahren schnell und konsequent vorgenommen. Die Beziehungen zwischen Ungarn und Bayern haben eine lange Tradition und werden sicherlich nicht nur im Tourismus in den nächsten Jahren eine starke Wiederbelebung erfahren
 
LÄNDERNAME Magyar Köztársaság, GRÖSSE 93.000 qkm, HAUPTSTADT Budapest, BEVÖLKERUNG 10,15 Mio. (Jan. 2003), LANDESSPRACHE Ungarisch
 

 

ZUR GESCHICHTE DER EU

Europa auf dem Weg zur Einheit in Vielfalt
 
Europas Geschichte ist durch viele Kriege geprägt. Mit der Schaffung der EU sollen sie endgültig der Vergangenheit angehören. Dazu müssen Ängste und Vorurteile abgebaut, Vertrauen und gemeinsame Identität geschaffen werden. Was zwischen den einst verfeindeten Staaten Deutschland und Frankreich möglich war, kann auch mit den Ländern Osteuropas Wirklichkeit werden.
 
1945 endet einer der grausamsten Kriege der Weltgeschichte.
 
1950 erklärt der französische Außenminister R. Schuman: „Europa lässt sich nicht mit einem Schlage herstellen Es wird durch konkrete Tatsachen entstehen“. In diesem Sinn machen Belgien, die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande den ersten Schritt zu einer politischen Einheit Europas. Mit der „Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft“ EWG (später EG) legen sie 1957 den Grundstein für die Europäische Union.
 
1973 treten Dänemark, Großbritannien und Irland in einer ersten „Norderweiterung“ der EG bei.
 
1981 rundet Griechenland die EG-Mitglieder auf zehn auf, und 1986 ist mit dem Beitritt von Portugal und Spanien auch die „Süderweiterung“ der Gemeinschaft vollendet.
 
1993 tritt der Vertrag von Maastricht in Kraft. Damit wird aus der Wirtschaftsgemeinschaft EG die politische Gemeinschaft EU. Die Grundsteine für gemeinsame Währung und Außenpolitik werden gelegt.
 
1995 treten Österreich, Finnland und Schweden der EU bei. Der Weg zu einem gemeinsamen Europa war und ist von einer stetigen Suche nach Ausgleich zwischen arm und reich, groß und klein geprägt. Immer aber konnten tragfähige Kompromisse gefunden werden.
 
Am 1. Mai 2004 wird die Gemeinschaft um zehn neue Länder vergrößert. Nachbarn rücken näher. Mit der „Osterweiterung“ geht Europa einen weiteren großen Schritt in Richtung auf dauerhaften europäischen Frieden.