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   "Zukunft der EU"

 
 
 



 

Grußworte

Der 1. Mai 2004 wird in die Geschichtsbücher als ein historischer Tag für Europa eingehen. Nach Jahren sorgfältiger Vorbereitungen, Verhandlungen und nachdem die künftigen Mitgliedstaaten einen bewundernswerten Reform- und Transformationsprozess durchlaufen haben, erleben wir die größte Erweiterung in der Geschichte der Europäischen Union. Davon werden viele Menschen in den alten und neuen Mitgliedstaaten profitieren, sowohl in wirtschaftlicher als auch in kultureller Hinsicht.
 
Aber mit dem Beitritt ist der Prozess des Zusammenwachsens der alten und neuen Mitgliedstaaten noch nicht abgeschlossen. Auf beiden Seiten herrscht noch viel Unwissen übereinander, das schnell zu Misstrauen führt. Deswegen ist jede Initiative hoch willkommen, die zu gegenseitigem Kennenlernen, mehr Wissen über die neuen Nachbarn und damit zu mehr Dialog und Vertrauen führt. Nur wer andere Länder, ihre Mentalität, Märkte und vor allem ihre Menschen kennt, kann die Chancen des neuen größeren Binnenmarktes und seiner Freiheiten auch nutzen.
 
Die Osteuropa-Woche mit ihren zahlreichen Veranstaltungen leistet zu diesem Prozess einen wichtigen Beitrag. Den Initiatoren und zahlreichen Veranstaltern sei dafür im Namen der Europäischen Kommission herzlich gedankt!
 

 
Jochen Kubosch, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in München
 


 
Von der anstehenden EU-Osterweiterung ist München allein geografisch gesehen ganz besonders betroffen: Metropolen wie Budapest und Prag liegen für uns näher als so mancher Urlaubsort am Mittelmeer. Mit dem Beitritt von zehn mittel- und osteuropäischen Ländern zur Europäischen Union rücken ab 1. Mai unsere Nachbarn auch politisch und wirtschaftlich näher. Für München als Exportstadt eröffnet das große Chancen, es birgt aber auch neue soziale Herausforderungen. Die Osteuropa-Woche vom 2. bis 9. Mai mit ihren 150 Veranstaltungen bietet eine hervorragende Gelegenheit, die neuen EU-Mitglieder in ihrer ganzen Bandbreite kennen zu lernen. “Europa kommt – wir gehen hin” lautet das Veranstaltungs- Motto und ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Münchnerinnen und Münchner dieser Aufforderung nachkommen würden.
 

 
Christian Ude, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München

 
Die Bayerische Staatsregierung hat sich von Anfang an zur Erweiterung der EU bekannt und sich stets dafür engagiert, Ost- und Westeuropa zusammen zu führen.
Die Osterweiterung der EU ist eine politische, wirtschaftliche und kulturelle Notwendigkeit, zu der es keine Alternative gibt. Gleichzeitig bietet sie die Chance zur langfristigen Sicherung von Frieden, Freiheit, Sicherheit und Wohlstand in ganz Europa und trägt damit wesentlich zur Stabilität unseres Kontinents bei. Die Überwindung der Teilung Europas liegt auch im Interesse Bayerns, das von einer Randlage politisch und ökonomisch wieder ins Zentrum Europas rückt. Der Staatsminister für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen in der Staatskanzlei und der Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst freuen sich, dass die Initiative des bayerischen Forschungsverbunds Ost- und Südosteuropa (FOROST) eine lebendige Osteuropa-Woche zu veranstalten, von der Münchner Kultur GmbH aufgegriffen wurde. Vertrauen als Voraussetzung wirtschaftlicher und sozialer Integration basiert auf Erleben. Nutzen Sie in diesem Sinne die Woche und begrüßen Sie mit uns unsere neuen Partner.
 

 
Eberhard Sinner, Bayerischer Staatsminister für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen
 

 
Dr. Thomas Goppel, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst