Grußwort von Staatsminister Dr. Thomas Goppel
Schon die Premiere der „Langen Nacht der Münchner Museen” verzeichnete einen
großartigen Erfolg und inspirierte vielerorts im Freistaat zu ähnlichen musealen
Nächten. So wurden in Aschaffenburg, Bayreuth, Regensburg und vielen anderen
bayerischen Städten abendlich-nächtliche Museumsveranstaltungen ins Leben gerufen,
während das Original in München mittlerweile seinen zehnten Geburtstag feiert.
Die Zahl der teilnehmenden Häuser ist von anfangs 60 auf heute 90 gewachsen.
Auch in diesem Jahr wird für Nachtschwärmer wieder vielfach ein attraktives
Zusatzprogramm angeboten. Das Deutsche Museum beispielsweise illuminiert auf
der Museumsinsel seine Ausstellungsflächen. Im gerade fertig gestellten Gebäude
für das Museum Sammlung Brandhorst gibt es einen Vorgeschmack auf kommende
Ausstellungserlebnisse. Dass Kunst und Kultur keine gehüteten Geheimnisse im
Elfenbeinturm sein sollen, unterstreicht bereits am Nachmittag das Kinderprogramm.
Denn im frühzeitigen, spielerischen Kennenlernen von Museen und Ausstellungen
wird ein wichtiger Grundstein für weiterführendes Interesse gelegt.
Eine Großveranstaltung wie „Die Lange Nacht der Münchner Museen“ lebt vom unermüdlichen
Engagement ihrer Macher. Mein besonderer Dank gilt deshalb der Münchner
Kultur GmbH, die von Beginn an mit Energie und Sensibilität das Konzept
umsetzt. Herzlichen Dank auch den Sponsoren, allen voran der Ernst & Young AG,
die der Museumsnacht als Partner zur Seite stehen.
So können sich auch im Jubiläumsjahr die nachtaktiven Besucherinnen und Besucher
auf den nächtlichen Streifzug durch die Münchner Museumslandschaft machen.
Dabei wünsche ich spannende Momente und anregende Begegnungen!

Dr. Thomas Goppel
Bayerischer Staatsminister für
Wissenschaft, Forschung und Kunst

Grußwort von Oberbürgermeister Christian Ude
Liebe Museums-Fans,
die zehnte Lange Nacht der Museen in München soll den Besuchern einmal mehr
Gelegenheit geben, Geselliges und Kulturelles zu verbinden. Die Museen in der Nacht
zu erleben, bedeutet, das Museum als öffentlichen und lebendigen Raum wahrzunehmen,
in dem sich – bei Kunst, Kultur, Naturwissenschaft und Technik, zwischen
historischen Dokumenten und futuristischen Ideen – Menschen treffen, die neugierig
sind und sich austauschen.
Begegnungen aller Art sind hier möglich. In der neuen Dauerausstellung „Typisch
München“ im Stadtmuseum kann der Besucher sein eigenes Bild von München
erweitern und vergleichen. Eine Attraktion ist die Ausstellung „Kandinsky – Absolut.
Abstrakt“, eine internationale Koproduktion, die an diesem Tag im Lenbachhaus
erstmals zu sehen sein wird. Zu Besuch auf den Odeonsplatz kommt das Mobile Museum
der MAN. Es beherbergt die Jubiläumsausstellung zur 250-jährigen Geschichte des
ältesten Dax-Unternehmens mit Standort in München. Das in diesem Sommer wieder
eröffnete BMW Museum hat seine Ausstellungsfläche um das Fünffache vergrößert.
In der Museumsschüssel und im angrenzenden Flachbau präsentiert BMW 120 der
bedeutendsten und attraktivsten Originalexponate der Marke.
Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) sorgt für den komfortablen Transport zwischen
den Museen. Die „Pausen“ im Bus sind bestens geeignet zur Erholung und zum Austausch
nützlicher Tipps. Erstmals fährt ein Trambahnshuttle vom Sendlinger Tor
zum neuen Museum der MVG im Münchner Osten.
Das Angebot der Museen ist in München erlesen und facettenreich. Dies wird bei
jeder Museumsnacht ein Mal mehr deutlich. Deshalb gilt mein besonderer Dank
allen, die an ihrem Zustandekommen mitgewirkt und sie ermöglicht haben. Dazu
gehört ganz vorne dran erneut der Präsentator, die Ernst & Young AG.
Ihnen Allen wünsche ich eine
herrliche Lange Jubiläums-Nacht!
Ihr

Christian Ude
Oberbürgermeister

|