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Grusswort von OB Christian Ude

Am 19. Oktober 2002 können die Münchnerinnen und Münchner die vierte lange Museumsnacht erleben. Star dieser Langen Nacht wird sicherlich die neu eröffnete Pinakothek der Moderne werden. Aber auch das weitere Programm kann sich sehen lassen. Erfreulich sind die Neulinge in diesem Jahr, wie das Werksmuseum des Flugmotorenwerks MTU, die Bayerische Börse, die Bayerische Volkssternwarte und die TU München mit den „Marktständen der Wissenschaft" und mit einem spannenden Abendprogramm im Rahmen der Münchner Wissenschaftstage. Außerdem interessant und neu sind die Führungen von Stattreisen und Weis(s)er Stadtvogel zum Thema Museen. Gut angekommen ist im letzen Jahr das Kinderprogramm am Nachmittag, das es auch diesmal wieder geben wird, um auch den Nachwuchs für Kunst und Kultur zu begeistern. Weil München so viel zu bieten hat, geht es nicht ohne die MVG Shuttlebusse, die für kurze Wege zwischen den gewünschten Zielen sorgen. In den MVG-Bussen ist auch immer die besondere Stimmung der Nacht zu spüren und man kann Tipps austauschen, was es Spannendes gibt und wo es vielleicht gerade zu voll ist. Denn ich bin sicher, dass der Erfolg der letzten Jahre sich fortsetzen wird, da bleibt bei den Highlights großer Andrang nicht aus. Wie beim letzten Mal gilt das Veranstaltungsticket auch als Fahrschein für den gesamten MVV. Viel Vergnügen bei einer spannenden, vielfältigen langen Museumsnacht!
 

Christian Ude
Oberbürgermeister
 

 

Grusswort von Staatsminister Hans Zehetmair

Die „Lange Nacht der Münchner Museen“ findet heuer zum vierten Mal statt. Anfangs als „Event“ von Fachleuten eher zurückhaltend bewertet, ist diese Nacht inzwischen zu einem festen Termin im Kulturkalender der Landeshauptstadt geworden. Die Münchner Museumslandschaft birgt ein unerschöpfliches Potenzial, um auf Entdeckungsreise zu gehen. So konnten die Veranstalter erneut ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Programm zusammenstellen. Ein besonderes Highlight ist die soeben neu eröffnete Pinakothek der Moderne, in der sich mit der Staatsgalerie moderner Kunst, der Neuen Sammlung, dem Architekturmuseum der TU und der Staatlichen Graphischen Sammlung vier bedeutende Einrichtungen unter einem gemeinsamen Dach in einer einzigartigen Symbiose präsentieren. Die „Lange Nacht“ soll nicht nur eine erste flüchtige Begegnung mit den Museen dieser Stadt sein. Damit es nicht bei einer Nacht bleibt, bedarf es nicht nur der von den teilnehmenden Häusern auch heuer wieder arrangierten attraktiven Sonderveranstaltungen. Ebenso wichtig sind Angebote, die dem Besucher den Schlüssel zum Verständnis des Gesehenen in die Hand geben. So wird es neben dem Museums-Pädagogischen Zentrum und der Münchner Volkshochschule auch einen eigenen Informationsstand der staatlichen Museen auf dem Odeonsplatz geben. Und mit dem letztes Jahr erfolgreich begonnenen Kinderprogramm erhält der Nachwuchs erneut Gelegenheit, frühzeitig Museumsluft zu schnuppern. Mein Dank gilt allen, die mit großem persönlichen und finanziellen Einsatz diese vierte Museumsnacht auf den Weg gebracht haben. Ich hoffe, dass es wieder gelingt, viele zu verlocken, München als Museumsstadt für sich zu entdecken!
 

Hans Zehetmair
Bayerischer Staatsminister
für Wissenschaft, Forschung und Kunst